Juli: Wassermelonen als Sommersnack

Sie bestehen zu etwa 90 bis 95 % aus Wasser.

Sie helfen, den Flüssigkeitshaushalt an heißen Tagen aufrechtzuerhalten.

Mineralstoffe, die beim Schwitzen verloren gehen, gleichen sie aus und sie sind kalorienarm.

Noch ein Plus: Das enthaltene Lycopin (der rote Farbstoff) stärkt das Immunsystem und wirkt zellschützend.

Also: Wassermelonen sind der ideale Sommersnack!

Tipp: Ruhig etwas von der weißen Schale mitessen, denn die Aminosäure Citrullin, die in der weißen Schale konzentriert ist, kann die Durchblutung fördern.

Wassermelonen gedeihen auch regional!

Frühe Sorten und milde Regionen – da klappt mittlerweile der Anbau auch in Deutschland. In Hofläden oder auf Märkte können wir Wassermelonen also auch regional einkaufen. Bedenken, die Melonen seien nicht so saftig und süß wie die Früchte, die aus Südeuropa kommen, sind unbegründet. Regionale Anbieter ernten das Obst erst, wenn es wirklich reif ist. Die Ware aus Südeuropa wird unreif transportiert und reift dann nach. Das wirkt sich negativ auf den Geschmack aus. Außerdem müssen die Früchte keine Tausende von Kilometern transportiert werden. Dadurch sind sie viel nachhaltiger und klimafreundlicher.

Wassermelonen gelingen auch im eigenen Garten übrigens. Hier in Icking, ist es wichtig, die Pflänzchen rechtzeitig vorzuziehen, damit den Früchten ausreichend Zeit bleibt zu reifen.

Wann ist eine Wassermelone reif?

  • Wenn man gegen sie klopft, klingt es hohl 
  • Reife Melonen sind schwerer als gleich große, die noch nicht reif sind.
  • Ein gelber Fleck zeigt nur die Stelle, an der die Wassermelone auf dem Feld mit der Erde in Berührung gekommen ist.
  • Ist der Fleck intensiv gelb, kann die Melone schon überreif sein.

Als herzhaften und erfrischenenden Sommersnack habe ich in diesen Tagen den Wassermelonen-Salat für mich entdeckt:

Rezept Wassermelonen-Salat mit Feta

  • 1 Viertel einer großen Wassermelone in kleine Rechtecke schneiden
  • 1 Packung Feta (200gr) klein schneiden und dazu geben
  • ca. 10 Oliven ganz oder kleingeschnitten
  • 3-4 Blätter Minze klein reißen und dazu geben
  • Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer anrühren
  • Je nach Geschmack passen auch Pinienkerne oder kleingehackte Walnusskerne dazu.

Guten Appetit!

Tine Sprandel, Gärtnern zum Leben

Foto: AnnRos Pixabey